Angelika Mietzner / Ulrike Claudi (eds.): Directionality in Grammar and Discourse: Case Studies from Africa [PDF]

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Der vorliegende Band zum Ausdruck von Direktionalität in afrikanischen Sprachen ist das Ergebnis des Workshops Directionality in Grammar and Discourse: Evidence from African Languages, der vom 10. bis 11. Juni 2010 an der Universität zu Köln stattgefunden hat.

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ISBN 978-3-89645-899-5 Artikelnummer: 899 Kategorien: , Schlagwörter: ,

Beschreibung

2012
232 Seiten
2 Farbkarten, 1 Karte, 19 Abbildungen, 2 Grafiken, 1 Dendrogramm, zahlreiche Tabellen und Übersichten

Textsprache: Englisch

Der vorliegende Band zum Ausdruck von Direktionalität in afrikanischen Sprachen ist das Ergebnis des Workshops Directionality in Grammar and Discourse: Evidence from African Languages, der vom 10. bis 11. Juni 2010 an der Universität zu Köln stattgefunden hat. Dieser Workshop zu Direktionalität stellte eine Fortführung eines vorangegangenen Workshops zu Encoding Motion: Case Studies from Africa aus dem Jahre 2007 dar, dessen Ergebnisse unter demselben Titel – herausgegeben von Angelika Mietzner und Yvonne Treis – veröffentlicht wurden, siehe Querverweis unten.

Die Idee zur Planung eines solchen Workshops wurde durch die Tatsache motiviert, dass eine große Zahl afrikanischer Sprachen verschiedene Arten aufweisen, Richtung zu einem deictic center hin oder von ihm weg auszudrücken – entweder durch „fixed morphemes“ oder andere grammatische Elemente. Die frühere Forschung entdeckte ebenso, dass direktionale Morphologie eine Semantik entwickeln kann, die über die korrekte Kodierung von Direktionalität hinausgeht. Daher stellte sich die Frage: Wie kodieren afrikanische Sprachen Direktionalität, und wie können bestimmte Formen eine Semantik erhalten, die keine erkennbare semantische Beziehung zu Direktionalität aufweist?

Die Teilnehmer des Workshops präsentierten Beiträge zu Sprachen des Afroasiatischen, Niger-Kongo, Nilo-Saharanischen und Khoisan, also aus allen vier afrikanischen Sprach­familien: Die afroasiatische Sprachfamilie wird durch Berber (Fleisch) und Somali (Nord-Kuschi­tisch; Claudi) repräsentiert. Aus der Sprachgruppe Niger-Kongo werden Tima (Ost-Sudanisch; Dimmendaal et al.), Zande (Ubangi; Pasch), Mbembe (Jukunoid; Richter gen. Kemmermann), Syer (Senufo; Dombrowsky-Hahn), ebenso wie Bantu-Sprachen (Atindogbé, Möhlig, Nassenstein) diskutiert. Nilo-saharanische Sprachen werden durch Sprachen des ostsudanischen Zweigs reprä­sentiert: Dinka (West-Nilotisch; Andersen), Nilotisch (Mietzner) und Nubisch (Jakobi). Eine Khoisan-Sprache, Nǁng, wurde von Ernszt untersucht.

INHALT

Suzan Alamin / Gertrud Schneider-Blum / Gerrit J. Dimmendaal:
Finding your way in Tima

Torben Andersen:
Verbal directionality and argument alternation in Dinka

Gratien G. Atindogbé:
On the typology of directional verbs in Bantu A (Barombi, Isubu, Mokpe, and Oroko)

Ulrike Claudi:
Who moves, and why? Somali deictic particles

Klaudia Dombrowsky-Hahn:
Grammaticalization of the deictic verbs ‘come’ and ‘go’ in Syer

Martina Ernszt:
On the different uses of the deictic directional verbs ‘go’ and ‘come’ in N||ng

Axel Fleisch:
Directionality in Berber – Orientational clitics in Tashelhiyt and related varieties

Roland Kiessling:
Extensive is up, intensive is down: the vertical directional background of the adverbials k/ vs. ts/ in Isu

Angelika Mietzner:
Spatial orientation in Nilotic languages and the forces of innovation

Wilhelm J.G. Möhlig:
Directionality as a basic principle in Otjiherero verb constructions

Nico Nassenstein:
Directionality in Lingala

Helma Pasch:
Two multifunctional locative and directional prepositions in Zande

Doris Richter gen. Kemmermann:
Directional verbs in Mbembe