Gertrud Schneider-Blum: A Grammar of Alaaba [PDF]

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A Highland East Cushitic Language of Ethiopia

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ISBN 978-3-89645-483-6 Artikelnummer: 483 Kategorien: , Schlagwörter: , , , ,

Beschreibung

2007
XVI, 497 Seiten
1 Karte, 57 Tabellen, zahlreiche Grafiken, Anhang: Texte und Wortlisten

Textsprache: Englisch

Das Alaaba ist eine hochlandostkuschitische Sprache und gehört somit zur kuschitischen Sprachgruppe, die wiederum einen Zweig der afroasiatischen Sprachfamilie darstellt. Sie wird von etwa 204.000 Sprechern im Süden Äthiopiens gesprochen. Geografisch sind die Alaaba umringt von der Oromo-Region sowie den Hadiyya-, Kambaata/Tambaro-, Silti- und Sidama-Zonen.

Entsprechend ihren oralen Traditionen haben die Alaaba ihren Ursprung in Arabien. Nach einer langen Zeit der Migration haben sie sich schließlich in Äthiopien niedergelassen. Ihr Leben als Vieh züchtende Nomaden haben sie zugunsten eines Lebens als niedergelassene Landwirte schrittweise aufgegeben. Laut dem Zensus von 1994 lebt die Mehrheit der Alaaba (91,1%) in ländlichen Gebieten und betreibt Landwirtschaft. Hauptsächlich bauen sie Mais, t’eff, Weizen und Chili an. Nichtsdestotrotz hat die Viehzucht noch immer einen sehr hohen Stellenwert, so dass die Landwirte auch Rinder, Ziegen, Schafe, Hühner und einen Esel oder ein Muli halten, wenn es ihnen möglich ist.

Während es einige allgemeine Publikationen zu hochlandostkuschitischen Sprachen gibt, sind Studien, die speziell das Alaaba fokussieren, sehr selten. Die vorliegende Arbeit ist eine deskriptive Grammatik, die einen Überblick über die Strukturen des Alaaba gibt. Des Weiteren wird durch die Verwendung von nicht elizitierten Sätzen – und besonders von Sprichwörtern – versucht, auch einen Einblick in die Kultur des Volkes zu geben, dessen Sprache in diesem Werk im Vordergrund steht. Die Grammatik besteht aus drei Hauptkapiteln, in denen Phonologie, Morphologie und Syntax des Alaaba behandelt werden. Diese beinhalten viele Grafiken zur Veranschaulichung vor allem phonologischer Phänomene.

Es folgen einige Texte mit traditionellen Inhalten. Schließlich runden zwei Wortlisten – Alaaba-Englisch und Englisch-Alaaba – das Gesamtwerk ab.