Harry Stroomer: Tashelhiyt Berber Texts from Ida u Tanan (South Morocco) [PDF]

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ISBN 978-3-89645-388-4 Artikelnummer: 388 Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,

Beschreibung

2004
169 Seiten
3 Karten, 8 Faksimile-Abbildungen, 1 Transkriptionstabelle

Textsprache: Englisch

In Anknüpfung an den zweiten und fünften Band der Reihe Berber Studies, in denen bereits Anthologien verschiedener Volkserzählungen der Tashelhiyt-Berber vorgestellt werden, legt der Autor nun eine Auswahl von 55 Texten vor, die aus der Region Ida u Tanan – nördlich der Stadt Agadir im Süden Marokkos – stammen.

Die Originaltexte wurden drei verschiedenen Textsammlungen entnommen. Die Mehrzahl (42 von 55) wurde von Jacques Louis Epron Ende der dreißiger und Anfang der vierziger Jahre aufgenommen. Neun Erzählungen stammen aus der Sammlung Pieter Reesinks aus den siebziger Jahren und weitere vier Beispiele jüngeren Datums (2003–2004) von Khadija Azalam. Epron stand in regem Diskurs mit Arsène Roux (1893–1971), dem er viele seiner Materialien schickte. Der wiederum überarbeitete die Texte akribisch, so dass Eprons Material heute zum Teil in zwei Versionen vorliegt, der Originalfassung und der neu transkribierten Fassung von Arsène Roux.

Zur Verdeutlichung der textdokumentarischen und linguistischen Unterschiede werden einige Faksimile-Reproduktionen der handschriftlichen und maschinengeschriebenen Originale in diesem Band vorgestellt.

Ein Teil der vorliegenden Erzählungen ist deutlich ethnographischen Charakters, der andere Teil umfasst Beispiele aus unterschiedlichen Erzählgenres, z.B. Fabeln und Tiererzählungen, Märchen, Lieder und Rätsel, die sich auf religiös-moralische Werte beziehen.

Die Texte wurden vom Autor unter Beteiligung von Tashelhiyt-Muttersprachlern retranskribiert und damit in eine phonologisch und morphologisch einheitlich modernisierte Form gebracht, die dann vollständig ins Englische übertragen wurde. So sind sie für Berberologen, Orientalisten und Studenten dieser Fachrichtungen als Lesematerial und Grundlage für weitere linguistische Analysen bestens geeignet, jedoch aufgrund ihrer Inhalte auch für Ethnologen und Erzählforscher von Interesse.