Jelle Cammenga: Phonology and Morphology of Ekegusii – A Bantu Language (E.42) of Kenya [PDF]

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EALD East African Languages and Dialects vol. 12

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ISBN 978-3-89645-026-5 Artikelnummer: 026 Kategorien: , Schlagwörter: , , , , , ,

Beschreibung

2002
612 Seiten
1 Karte, zahlreiche Tabellen und Übersichten, Anhang: Test Words, Informant Files

Textsprache: Englisch

Gusii ist eine östliche Bantusprache, die in Kenia zwischen dem östlichen Ufer des Viktoria-Sees (Lake Nyanza) und dem östlichen Zweig des Riftvalleys von mindestens einer Million Einwohner gesprochen wird (www.ethnologue.org: 2,12 Mill., 2006). In Guthries Klassifikation wurde dem Gusii die Bezeichnung E.42 zugewiesen, daneben ist es auch unter dem englischen Namen Kisii bekannt.

Gusii gehört ebenso wie seine Nachbarsprachen Logooli (E.41), Luyia (E.32) und Suba (um nur einige zu nennen) zu den Ost-Nyanza-Sprachen – einem Sprach- und Dialektkontinuum östlich des Viktoria-Sees. Kuria (E.43) ist vermutlich die am nächsten mit Gusii verwandte Sprache. Auch nilotische Sprachen wie Kipsigis, Maasai und Luo sind dem Gusii benachbart. Da das Gusii Einflüssen aus anderen Bantusprachen und nilotischen Sprachen unterlag, stellt es ein besonders interessantes Forschungsobjekt dar.

Das vorliegende Buch ist eine überaus materialreiche Studie, die sowohl als Basis für weitere komparative und historische Arbeiten zu den Ost-Nyanza-Sprachen, deren genetische Beziehungen noch kaum bekannt sind, als auch als Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit anderen kaum beschriebenen Sprachen der Region dienen soll.

Das Werk setzt sich zuerst kritisch mit der wertvollen, aber auch zum Teil sehr unzulänglichen Arbeit von Wilfred Whiteley aus den 1950er- und 1960er-Jahren auseinander und präsentiert dann umfangreiche eigene Daten, die der Verfasser in drei Feldforschungsaufenthalten 1996 und 1997 erhoben hat. Im Rahmen der nichtlinearen und lexikalischen Phonologie und Morphologie beschäftigt er sich intensiv mit dem Lautinventar des Gusii, mit Silben und phonologischen Prozessen, mit lexikalischen Kategorien, morphosyntaktischen Klassen und Kongruenz, Verbalmorphologie und Derivation. Das Buch schließt mit einer Diskussion der Gusii-Orthographie.

Unter diesen Verweisen finden Sie Beschreibungen und Textsammlungen zu weiteren kenianischer und ostafrikanischer Bantusprachen, überdies auch eine Untersuchung des Kulturwortschatzes im Zwischenseengebiet (Ruanda, Uganda und Tansania):

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