Klaus Gockel: Mission und Apartheid – Hans-Georg Scholz und Werner Andreas Wienecke [PDF]

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Hans-Georg Scholz und Werner Andreas Wienecke

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Beschreibung

2012
X, 194 Seiten
8 Farbfotos, 12 Schwarzweißfotos

Textsprache: Deutsch

Mit dem vorliegenden Werk wird in der Reihe Mission und Apartheid nunmehr der achte Band vorgelegt. Es han­delt sich um den zweiten Teilband von Klaus Gockel, der sich hier mit Dr. Werner Andreas Wienecke und Hans-Georg Scholz befasst, die die Gegenpole zu Heinrich Vedder und Hans Karl Diehl (siehe Verweise auf Band 4 unten) darstellen. Er untersucht ihr Leben und Wirken in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg im damaligen Südwestafrika, als auch sie sich im Dienste der Rheinischen Missiongesellschaft (RMG), der Vorgängerin der heutigen Vereinten Evangelischen Mission (VEM), mit weißem Rassismus in Gestalt der Apartheid ausein­andersetzen mussten.

Grundlage dieses Bandes sind wiederum die im Archiv der VEM vorhandenen Doku­mente von und über Wienecke und Scholz, zwei durch ihre Menschlichkeit ausge­zeichnete Persönlichkeiten der Missionsgeschichte. Aber wo genau positionierten sich diese Vertreter der weißen Mission bei Fragen zu Kolonialismus und Apartheid oder zur gewaltlosen Beteiligung am Kampf für politische Befreiung, der von Seiten der afrikani­schen oder schwarzen Theologie im Land gefordert wurde? Inwieweit unterschied sich ihre Einstellung zur Apartheid von der der weißen Regierung in Südwestafrika und Süd­afrika? Mit welchen Problemen wurden sie aufgrund ihrer humanistischen Einstellung konfrontiert?

Wie schon im ersten Band hat der Autor die vorhandenen Quellen zum Teil vollständig wiedergegeben oder zumindest auszugsweise zitiert. Am Ende des Buches finden sich, ebenso wie schon im ersten Teilband, die originalen Quelltexte.

Für Klaus Gockel ist Rassismus ein universelles Menschheitsproblem, das durch For­schung und Aufklärung nicht abgeschafft werden kann. Jedoch können diese dazu beitragen, Prozesse und Strukturen des Rassismus und des Widerstandes gegen ihn zu analysieren sowie seine Hintergründe und Rahmenbedingungen aufzuzeigen. Da­durch entsteht die Möglichkeit, gegenwärtigen und zukünftigen Rassismus besser zu erkennen und zu bekämpfen.