Klaus Gockel: Mission und Apartheid – Martha-Elisabeth und Rudolf Weßler, Ursula Pönnighaus [PDF]

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Martha-Elisabeth und Rudolf Weßler, Ursula Pönnighaus

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Beschreibung

2014
XIV, 289 Seiten
4 Farbfotos, 6 Schwarzweißfotos

Textsprache: Deutsch

Mit diesem Werk wird in der Reihe Mission und Apartheid nunmehr der neunte Band vorgelegt. Es handelt sich um den dritten Teilband von Klaus Gockel, der sich hier mit dem Ehepaar Weßler und der Schwester Ursula Pönnighaus befasst. Er untersucht ihr Leben und Wirken in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg im damaligen Süd­westafrika, als auch sie sich im Dienste der Rheinischen Missionsgesellschaft (RMG), der Vorgängerin der heutigen Vereinten Evangelischen Mission (VEM), mit weißem Rassismus in Gestalt der Apartheid auseinandersetzen mussten. Daneben kommen auch Wilfried Neusel und Irene Nöh mit jeweils einem längeren Beitrag zu Wort.

Grundlage dieses Bandes sind wiederum die im Archiv der VEM vorhandenen Doku­mente von und über die genannten Personen. Wie schon in den beiden vorange­gangenen Bänden hat der Autor die vorhandenen Quellen zum Teil vollständig wiedergegeben oder zumindest auszugsweise zitiert. Am Ende des Buches finden sich die originalen Quelltexte.

Für Klaus Gockel ist Rassismus ein universelles Menschheitsproblem, das durch For­schung und Aufklärung nicht abgeschafft werden kann. Jedoch können diese dazu beitragen, Prozesse und Strukturen des Rassismus und des Widerstandes gegen ihn zu analysieren sowie seine Hintergründe und Rahmenbedingungen aufzuzeigen. Da­durch entsteht die Möglichkeit, gegenwärtigen und zukünftigen Rassismus besser zu erkennen und zu bekämpfen.

Mit diesem Band schließt der Autor seine Forschungen zum Thema Mission und Apart­heid im Zeitraum von 1948 bis 1990 ab, in denen er Schwestern und Pfarrer der RMG/VEM, die sich mit dem weißen Rassismus in Gestalt der Apartheid in Namibia ausein­andergesetzt haben, zu Wort kommen lässt.