Roland Kießling: Eine Grammatik des Burunge [PDF]

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Eine südkuschitische Sprache in Zentral-Tansania

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Beschreibung

2000
VI, 275 Seiten
1994, 2 Karten, zahlreiche Tabellen und Graphiken, Anhang

Textsprache(n): Deutsch

Die etwa 20.000 Burunge-Sprecher leben in der Region Dodoma in Zentral-Tansania. Das zu den südkuschitischen Sprachen zählende Burunge bildet mit dem Alagwa, Iraqw und Gorwaa eine Untergruppe, die als West-Rift bezeichnet wird. Innerhalb des Burunge gibt es keinerlei dialektale Variation, was einerseits auf die niedrige Sprecherzahl und andererseits auf die hohe Mobilität in ihrem Gebiet zurückzuführen ist. Diese Sprache ist stark im Rückzug begriffen und wird einzig in der mündlichen Kommunikation benutzt. In allen anderen Bereichen – beim Lesen, Schreiben, in der Erziehung und im Verwaltungssektor – wird Swahili gebraucht.

Einer Einführung in die geographische, ökonomische und soziolinguistische Situation der Burunge folgt eine Schilderung der phonologischen Struktur der Sprache, d.h. das Phoneminventar, die orthographische Umsetzung und phonotaktische Aspekte. Der Hauptteil besteht aus einer Beschreibung der Morphologie, über morphophonologische Phänomene hin zu detaillierten Ausführungen zu den verschiedenen Wortklassen (Substantive, Pronomina, Verben, Adjektive, etc.), ihren Wortbildungsmustern und Flexionen. Die beiden letzten Kapitel behandeln die Syntax und Pragmatik. Eine Transkription einer Burunge-Erzählung mit Interlinearübersetzung schließt sich im Anhang an.

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