Sauda A. Barwani / Ludwig Gerhardt: Life and Poems of Bi Zainab Himid (1920–2002) / Maisha na Tungo za Bi Zainab Himid (1920–2002) [PDF]

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In Swahili with English Translation / Kwa Kiswahili na tafsiri yake kwa Kiingereza

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ISBN 978-3-89645-286-3 Artikelnummer: 286 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , , , ,

Beschreibung

2012
331 Seiten
2 Schwarzweiß-Fotos, 8 Faksimile-Abbildungen

Textsprache: Englisch

Der vorliegende Band ist das Ergebnis eines der Projekte des Sonderforschungsbereichs 520 Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften und ihre Bewältigung, die von 1999 bis 2003 an der Universität Hamburg durchgeführt wurden. Er stellt ein Folgeerzeugnis unserer Veröffentlichung Unser Leben vor und nach der Revolu­tion aus dem Jahr 2004 dar (siehe Verweis unten). Die in diesem Band veröffentlichten Texte bestehen aus zwei umfangreichen Vorworten, eines von Saad Saleh Yahya, einem Verwandten der Dichterin, und ein weiteres von Said A.M. Khamis, einem der bekanntesten Experten der Swahili-Literatur, einem autobiographischen Inter­view, aufgezeichnet von Sauda Barwani im Jahr 2001 und zahlreichen Gedichten von Bi Zainab, thematisch unterteilt in Liebesgedichte, politische Epen und Gedichte mit religiösen Inhalten. Alle Texte werden sowohl in Swahili als auch Englisch vorgestellt.

Der Lebensbericht Bi Zainabs lässt die Vergangenheit Sansibars von den Anfängen des 20. Jahrhunderts an wieder aufleben und präsentiert eine einzigartige Persönlichkeit dieser Zeit. Saad Saleh Yahya stellt es im Vorwort eindrücklich dar [Übertragung aus dem Englischen]:

Als ich fortfuhr, das Manuskript zu lesen, erkannte ich, dass der Lebensbericht Bi Zainabs als Pädagogin und Dichterin unanfechtbar, ihre persönlichen Errungenschaften fortdauernd und die Spu­ren, die sie im gesellschaftlichen Gefüge ihrer Generation hinterlassen hat, unauslöschlich sind. Ihre Liebe zu jungen Menschen und ihre Fähigkeit, soziale Grenzen zu überwinden, waren beispielhaft.

Es wurde mir klar, dass diese Zeitspanne innerhalb der jüngeren Geschichte Ostafrikas einzigartig war und sie in vieler Hinsicht Glück hatte, sowohl die Annehmlichkeiten wie die Erschwernisse des Aufwachsens in der Zeit zwischen den Weltkriegen zu erleben. Eine Periode, in der Sansibar nur noch ein Schattendasein führte und Großbritan­nien vielleicht zum letzten Mal vor seinem rapiden Nachkriegsverfall die Muskeln spielen ließ – und in der Swahili-Gemeinschaften von Moroni bis Benadir von allen Seiten unter Druck standen. Es bedurfte eines starken Mädchens, solche Schwierigkeiten zu überwinden und unversehrt daraus hervorzugehen.

Der literarische Nachlass von Bi Zainab stellt eine wesentliche Quelle für gegenwärtige und zukünftige For­schungen in der Swahili-Literatur dar, wie Said Ahmed Khamis bekräftigt [Übertragung aus dem Englischen]:

Glücklicherweise wurden einige Gedichte dieser Autorin entdeckt und nun in dieser Sammlung veröffentlicht. Das ermutigt uns in der Ge­wissheit, dass es weitere Werke sowohl verstorbener als auch lebender Dichter gibt, die darauf warten, so wie die Gedichte Bi Zainabs zufällig entdeckt zu werden.