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African Magic Tales – Texts and Discussions

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ISBN 978-3-89645-192-7 Artikelnummer: 192 Kategorien: , Schlagwörter: , , , , ,

Beschreibung

2007
526 Seiten
1 Abbildung, Anhang: Textanalysen, Motiv-Index, Sachindex

Textsprache: Englisch

Gibt es in Afrika überhaupt echte Zaubermärchen? Selbst unter Spezialisten gehen die Meinungen hierzu stark auseinander. Das vorliegende Werk liefert einen Beitrag zu dieser Diskussion und stellt die Behauptung auf: Ja, es gibt sie durchaus! Die Autorin, die auf mehr als 45 Jahre des intensiven Studiums der oralen Traditionen Afrikas, basierend auf den Vorträgen hunderter Geschichtenerzähler, zurückblicken kann, bearbeitet das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Im ersten Teil präsentiert sie ein Korpus von 70 Erzählungen, die von ihr zwischen den Jahren 1975 und 1997 in Namibia aufgenommen worden sind. Alle diese Texte, in der Mehrzahl handelt es sich bei ihnen um Zaubermärchen, waren bislang unveröffentlicht. Sie richten sich in erster Linie an alle Leser, die ein Interesse an Volkserzählungen haben.

Der zweite Teil liefert Hintergrundinformationen zu den Erzählern und den einzelnen Märchen, der dritte Teil hingegen eine allgemeine Erörterung der charakteristischen Merkmale afrikanischer Zaubermärchen, sowohl aus literaturwissenschaftlicher als auch aus volkskundlicher Sicht. Im Fokus dieser Studie stehen zwar die Traditionen der Nama-sprachigen Bevölkerung Namibias, jedoch werden diese immer in Beziehung zu weiteren afrikanischen Überlieferungen gesetzt, im Besonderen zu denen der benachbarten San und Bantu. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich mit europäischen Zaubermärchen. Im vierten Teil werden schließlich die Hilfsmittel für eine detailliertere Bearbeitung der Texte geliefert: die Analyse der Motive aller existierender Varianten dieser Erzählgattung, ein Motiv-Index nach Stith Thompson und ein Sachindex.

Die Autorin möchte einerseits dazu beitragen es afrikanischen Lesern zu ermöglichen ihr lokales kulturelles Erbe in seiner ganzen Fülle wertzuschätzen und dieses in Beziehung zu anderen afrikanischen und internationalen Traditionen setzen zu können, andererseits eine Hilfestellung für westliche Leser zum besseren Verständnis afrikanischer Erzählkunst geben.