Sigrid Schmidt: Tricksters, Monsters and Clever Girls — African Folktales – Texts and Discussions [PDF]

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Afrika erzählt Band 8

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Beschreibung

2001
383 Seiten
1 Originaltext in Nama/Damara mit Transkription und Übertragung ins Englische, 3 Liedbeispiele in Notentranskription, 2 Tabellen

Textsprache: Englisch

Die Autorin verfolgt mit dem Buch zwei Ziele: Der Leser soll durch afrikanische Erzählungen aus erster Hand unterhalten, der Forscher durch die detaillierte Studie angeregt werden. Die 64 spannenden Erzählungen, die von der Autorin zwischen 1960 und 1997 aufgenommen wurden, sind bisher noch nicht veröffentlicht worden. Ihre Bandbreite reicht von Mythen zu Tiergeschichten, von Zauber- und Oger-Geschichten bis hin zu Legenden und Geschichten aus persönlicher Erfahrung:

The Two Brothers and the Man with the Big Pot / The Sun is Killed Every Night / How Man Stole Fire from the Lion / Haiseb Frightened the Lions Away / Haiseb and the Woman who Ate People / Haiseb and the Woman Kaligogas / Haiseb and the Flying Lion / The Flying Lion and the Bullfrog / Haiseb and his Gemsbok Love / Haiseb Steals the Fire of the Ostrich / Haiseb and Eyes-on-his-Feet / Haiseb and the Miser / Haiseb, Mrs. Sleeping Rug and her Maid Close-by-breaking-wind / Haiseb Gets the Lion’s Prey by a Trick / The Chameleon and his Two Wives / Haiseb and his Two Wives / Haiseb and the Man who Cooked Himself / Haiseb Tries to Build a House by Magic / The Stupid Man / Young Lion and Young Gemsbok / The Baboons and False Prophet Agama / Little Lioness and her Friend / The Baboon and the Zebras / The Animal Assembly / The Sham-sick Lion / Jackal and Elephant in the Farmer’s Garden / The Drunken Tortoise at the Wedding Party / Jackal and Baboon at the Dance Party / Jackal, Hyena and the Tanner / The Jackal, the Leopards and the Baboon / The Jackal and the Dove / The Jackal and the Lion / The Son of Rain and Fire / The Girls in the Snake’s Village / The Singing Reed / The Girls who Went to Dig Wild Onions / The Frog Woman / The Daughters Born from Eggs / The Lion and the Young Wife / The Lion-Dog / The Warthog Husband / Eyes-on-his-Feet and the Man-eater / The Two Sisters and the Man-eater / The Husband who Killed his Wife / The Boy and the Man-eater / The Boy and the Bird / Turos, the All-Devouring Snake / The Poor Little Son and the Warriors / The Singing Bone / The Faithless Sister / The Boy and His Bull Calf / Jackal and Khaendaos / The Postman and Khaendaos / The Baby / The Tie / The Origin of a Song / A Python Swallowed a Child / The Water Snake / The Snake that Came out of the Grave / The Origin of the Name of the Village Usakos / The Lion Hunters / When I Tried to Stop the Thunderstorm / A Snake in our House / Haiseb ge xamanina ra âxare = Haiseb Curses the Wild Animals (Nama/English).

Teil II des Werkes liefert Hintergrundinformationen zu den ErzählerInnen und zur Verbreitung der Erzählungen im südlichen Afrika. Teil III fasst die theoretische Diskussion der Autorin aus den sieben bereits auf Deutsch erschienenen Bänden (1991–1999) zusammen und aktualisiert sie. Die Analysen sind das Ergebnis 40-jähriger Verbundenheit mit der südwest-afrikanischen bzw. namibischen Erzählkultur und den Einblicken, die die Autorin gewann, weil sie Hunderten verschiedener ErzählerInnen zuhörte.

Obwohl der Schwerpunkt der Studie auf den Überlieferungen der Nama-sprachigen Ethnien liegt, werden diese aber immer im Vergleich zur übrigen afrikanischen Erzählkunst gesehen. Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf die mythischen Trickstergeschichten – den einzigartigen Schatz der Khoisanvölker, aber auch die grundlegenden Fragen der übrigen Genres werden debattiert: Was sind die Charakteristika afrikanischer Zaubermärchen im Vergleich zu den Zaubermärchen der westlichen Welt? Warum genießen afrikanische Erzähler Tiertrickstergeschichten trotz der fraglos zweifelhaften moralischen Standards des Helden? Warum lachen Erzähler und Zuhörer, wenn die düsteren Ogergeschichten erzählt werden? Gibt es stilistische Besonderheiten und motivhafte Ausdrücke in den Geschichten persönlicher Erfahrungen?

Die Autorin möchte die afrikanischen Leser dazu anregen, ihr lokales Erbe wertzuschätzen, es aber auch in Relation zu anderen afrikanischen und internationalen Überlieferungen zu sehen. Genauso soll dem westlichen Leser zu einem besseren Verständnis und größerer Achtung der afrikanischen Erzählkunst verholfen werden.

Unter den Verweisen unten finden Sie weitere Textsammlungen und Analysen afrikanischer Oralliteratur.

In ihrem 2013 in Neuauflage vorgelegten Catalogue of the Khoisan Folktales of Southern Africa behandelt Sigrid Schmidt alle von Khoisan erzählten und mündlich überlieferten Geschichten. Die zwei Teilbände des Kataloges sind einzeln wie auch zusammen lieferbar:

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